Eine Verschnaufpause zu Beginn des neuen Jahres können die Sängerinnen und Sänger von Uccelli di Canto, Volkschor Langenselbold nicht einlegen Schließlich steht der Chor schon in 6 Wochen das erste Mal auf der Konzertbühne und startet seine „Unverstärkt“- Tournee.

Ungewohnt klein wird die Konzertbühne für die ca. 50 Sängerinnen und Sänger dieses Mal sein. Die ersten drei Konzerte werden am 26., 27. und 28. Februar 2016 im Stucksaal des Langenselbolder Schlosses stattfinden. Weitere Konzerte werden am 22. und 24. April im Schlösschen in Michelbach, sowie am 29. April in der Ehemaligen Synagoge in Gelnhausen stattfinden. Beginn ist jeweils um 19 Uhr.

Hautnah und ganz „unverstärkt“ werden die jungen Leute ihr hochwertiges Chorprogramm mit ihrem Dirigenten Chordirektor Alexander Franz ohne Tontechnik vor maximal 130 Gästen präsentieren. Eine besondere Erfahrung sowohl für die Gäste als auch für die Sängerinnen und Sänger.

Die Fans können sich auf die Lieblingshits aus den Konzerten „Engel“ und „Zeit“ freuen. Neben Rammstein, den Toten Hosen und Herbert Grönemeyer wird auch U2 vorgetragen.

Des Weiteren werden neben rockigen und poppigen Tönen wie immer auch klassische Stücke wie das „Abendlied“ von Rheinberger zu hören sein.

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Dass Uccelli di Canto nicht nur singen kann, zeigte der Chor am vergangenen Freitag, als er gemeinsam unter Anleitung das erste Mal Shuffleboard in der „Shuffleboard Magic Halle“ in Langenselbold spielte.

Wer sich nun rechtzeitig Karten sichern möchte, kann diese im Vorverkauf für 12 EUR bei allen Chormitgliedern des Volkschores Langenselbold, in der Buchhandlung Borchers, bei Textilpflege Bielesch sowie per Email unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erhalten. An der Abendkasse kosten diese 15 EUR.

Am Rosenmontag lässt der Volkschor Langenselbold endlich wieder die größte Faschingsparty in Langenselbold steigen. Eingeheizt durch DJ Daniel Fischer von HR3 verwandeln über 1.200 tanz- und feierfreudige Pistenschweine und andere Karnevalisten die Herrenscheune in eine riesige Après-Ski-Hütte. Dabei werden erstmals spektakuläre Sound- und Lichtinstallationen die Party zu einem besonderen Erlebnis machen. Der Kartenvorverkauf für die begehrten Tickets hat bereits begonnen. Die Karten zu 13 Euro können bei Heike Hofmann (06184/63352) oder per Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bestellt werden.

 

Traditionell am 3. Adventssonntag präsentierte sich der Nachwuchs des Volkschores Langenselbold. Die Kinderchöre „Selbolder Tönchen“ und die Teenie Singers mit insgesamt 70 kleinen und großen Sängern begeisterten ihre Zuhörer in der katholischen Kirche. Unter der Leitung ihrer Dirigentin Christel Stolle begannen zunächst die Teenie Singers mit zwölf jugendlichen Stimmen, die drei Stücke in englischer Sprache aufführten, darunter „Love Came Down“, „Tell Me, Tell Me“ sowie einen Winterkanon. Daraufhin folgte nach der Moderation von Torsten Weber das Kindermusical „Ein Geschenk des Himmels“ von Kornelia Cramer und Jochen Rieger. Die monatelange Probearbeit hatte sich ausgezahlt. Die Jüngsten des Volkschores verzückten das Publikum mit ihrer frechen und fröhlichen Darbietung. Das perfekte Einstudieren machte ein Eingreifen von Christel Stolle beinahe überflüssig; lediglich ein paar kleine Regieanweisungen waren nötig.

Besondere Freude an der Aufführung hatte auch Pater Edward, der an diesem Sonntag Gastgeber war. Außerdem kam von ihm noch ein weiteres Geschenk des Himmels. Gerade rechtzeitig zum Ende des Musicals traf das Friedenslicht aus Bethlehem, das seinen Weg über Fulda genommen hatte, in der Kirche Maria Königin in Langenselbold ein. Viele Gäste entzündeten daran ihre mitgebrachten Kerzen und nahmen es für die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage mit nach Hause.

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 Die Selbolder Tönchen als himmlische Heerschar

 

Wie jedes Jahr waren die Organisatoren aus den Reihen der Volkschor-Damen wieder erfolgreich bei der Suche nach einem attraktiven Ziel für den Tagesausflug zum Weihnachtsmarkt. Dieses Mal ging es nach Michelstadt in den Odenwald, wo der Weihnachtsmarkt vor der herrlichen Kulisse des historischen Rathauses stattfindet. Nach einer Stunde Fahrt erreichten die über 40 Damen ihr Ziel. Natürlich war für Essen und Trinken bestens gesorgt, aber besonders beeindruckt zeigten sich die Teilnehmerinnen von dem dargebotenen Kunsthandwerk und den liebevoll geschmückten Straßen. Herausgeputzte Schaufenster und Privathäuser fügten sich wunderbar in dieses Bild ein. Auch der Gesang kam nicht zu kurz, denn Vize-Dirigentin Kathi Schwedt ließ es sich nicht nehmen, das ein oder andere Lied anzustimmen. Zum Abschluss kehrten die Weihnachtsmarktbesucherinnen – nicht wirklich durchgefroren, aber doch in froher Erwartung – in der guten Stube Obernburgs, der „Müllerei“, ein. Dort gab es nebst leckerem Abendessen auch frisch gezapftes Schlappeseppel bevor dann gegen 20 Uhr die Heimreise angetreten wurde.

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 Die Damen des Volkschores vor historischer Weihnachtsmarktkulisse in Michelstadt

 

In der wieder einmal bis auf den letzten Platz gefüllten Klosterberghalle präsentierte der Volkschor Langenselbold mit seinem Männer-, Frauen- und gemischten Chor sowie Uccelli di Canto unter der Leitung von Chordirektor Alexander Franz ein vorweihnachtliches Chor- und Solistenkonzert der Extraklasse. Gemeinsam mit dem Schweizer Startenor Erkan Aki und dem preisgekrönten Pianisten Ulugbek Palvanov versetzten die Sängerinnen und Sänger ihr Publikum mit mitreißenden Arrangements pünktlich zu Weihnachten in Hochstimmung.

Zu Beginn des Konzertes erklangen zunächst Werke von großen Komponisten ihrer Zeit. Männer-, Frauen- und gemischter Chor präsentierten sehr gefühlvoll Stücke großer Meister wie Franz Schubert und Wolfgang Amadeus Mozart. Zum ersten Mal wirklich monumental wurde es, als - unterstützt von Uccelli di Canto - alle Chorgruppen mit insgesamt mehr als 100 Sängerinnen und Sängern Johannes Brahms "Waldesnacht" intonierten. Im Anschluss daran freute sich Co-Moderatorin Kathi Schwedt darüber, Erkan Aki, den Stargast des Abends, mit dem Stück "La chanson des montagnes" begrüßen zu dürfen.

Der Schweizer Startenor mit türkischen Wurzeln präsentierte im Laufe des Abends sowohl solistische Stücke als auch gemeinsame Arrangements mit dem Chor. Unterstützt wurde er dabei von der ausdrucksvollen und virtuosen Begleitung am Flügel vom usbekischen Steinway-Preisträger Ulugbek Palvanov.

Mit Rheinbergers "Abendlied" präsentierte Uccelli di Canto zwar schwere Kost, versetzte aber den ein oder anderen Kenner der Chorszene ob der filigranen Darbietung dieses sechsstimmigen, polyphonen Stückes durchaus in Staunen. Nach Bartholdys "Verleih uns Frieden" und dem modernen Kirchenlied "Gott hat mir längst einen Engel gesandt", waren wieder zwei Soli von Erkan Aki an der Reihe. Auf "Hallelujah" von Leonard Cohen folgte "Es ist ein Ros entsprungen", das den Reigen weiterer Weihnachtslieder eröffnen sollte. Mit "The Blessing of Aaron" - abermals von über einhundert Sängerinnen und Sängern dargeboten - wurden die Zuhörer in die Pause entlassen.

Weihnachtsklassiker wie "Still, still, weil's Kindlein schlafen will" vorgetragen vom gemischten Chor oder "Leise rieselt der Schnee" von Erkan Aki gehörten zum Auftakt der zweiten Hälfte. Uccelli di Canto folgte mit drei englischen Titeln, die bereits eine weihnachtlich-feierliche Stimmung verbreiteten.

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Über 100 Sängerinnen und Sänger aller Chorgruppen des Volkschores Langenselbold faszinieren das Publikum.

Mit "Have Yourself a Merry Little X-mas" und "O Holy Night" folgten zwei weitere Soli des Startenors. Im anschließenden Dialog mit Dr. René Börner, dem zweiten Moderator des Abends, gewährte der sympathische Schweizer noch ein paar private Einblicke in die Planung für die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage der Familie Aki. Doch das "Finale Furioso" stand dem Publikum zu diesem Zeitpunkt noch zuvor.

Ein Dreierblock aus Weihnachtsliedern aus über 100 Kehlen gemeinsam mit Erkan Aki als Solisten und Ulugbek Palvanov am Flügel unter der Leitung von Chordirektor Alexander Franz bildete den unbestrittenen Höhepunkt des Abends und verursachte bei nicht wenigen Zuhörern eine Gänsehaut. Wäre das Konzertprogramm eine Partitur, hätte der Komponist wohl "majestoso" - also "majestätisch" - als Vortragsweise über diesen Teil geschrieben.

Das erste Stück verknüpfte den bekannten Kirchenchoral "Wie schön leuchtet der Morgenstern" - vorgetragen von den Chören des Volkschores - mit dem Lied "Die Könige", das von Erkan Aki solistisch dargeboten wurde. Als zweites durften die Zuhörer ein Arrangement von Alexander Franz genießen, bei dem der gemischte Chor "Oh Du fröhliche" sang, während Uccelli di Canto zeitgleich "Gloria" intonierte, was insgesamt zu einem gewaltigen Klangerlebnis führte. Nicht weniger rührend war schließlich die vom Chor gesungene "Stille Nacht" kombiniert mit dem abermals von Erkan Aki vorgetragenen Solo "Jesulein zart".

Nach lange anhaltendem Applaus und stehenden Ovationen folgte noch ein weiterer Höhepunkt des Abends. Wenn auch kein Weihnachtslied, so schloss sich mit "Here's to the Heroes" ein nicht weniger feierlicher Hit an. Erkan Aki hatte dieses Lied an Sylvester 1999, also zum Millenium, vor dem Brandenburger Tor in Berlin gesungen und war damit in die deutschen Charts gekommen. Diese Hymne für alle Helden der heutigen Zeit bildete den phänomenalen und stimmungsvollen Abschluss eines großartigen Konzertabends in der Langenselbolder Klosterberghalle.

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Freuen sich über ein gelungenes Konzert: Chordirektor Alexander Franz, Tenor Erkan Aki, Moderatorin Kathi Schwedt, Pianist Ulugbek Palvanov sowie Moderator Dr. René Börner (v.l.)

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