Grillfest 2014k

Der Wettergott meinte es in diesem Jahr wieder gut mit den Volkschoristen. Das diesjährige Grillfest des Volkschores Langenselbold konnte bei strahlendem Sonnenschein in der Herrnscheune und dem Schloßpark durchgeführt werden. Am Sonntag hatten die fleißigen Helfer in der Küche alle Hände voll zu tun um dem Ansturm beim Mittagessen gerecht zu werden. Viele Gäste nahmen die Gelegenheit wahr um bei schönstem Wetter ihr Lachsfilet mit Kräuterkartoffeln und Salat oder den Tafelspitz mit Meerrettichsoße oder echter Frankfurter „Grie Soß‘“ im Schloßpark, lecker und sehr dekorativ zubereitet von Hermann Allmeritter, einzunehmen. Auch frisch gebratene Steaks, Brat- oder Rindswürstchen und Pommes standen auf dem Speisezettel. Danach wurde das Kuchenbuffet gestürmt. Die Volkschordamen hatten hierfür weit über 70 Kuchen und Torten gebacken. Hier waren wieder die reinsten Meisterwerke zu bewundern. An der Biertheke bewährte sich ein starkes Männerchorteam. Bei ihnen blieb bei frisch gezapftem Bier keine Kehle trocken. Die Kinder eroberten indes die Kecke Schnecke. Große Hilfe bekamen die Verkaufsstände der Sängerinnen und Sänger des Volkschores auch in diesem Jahr wieder vom Chor „Uccelli di Canto“. Hier wurde generationenübergreifend Hand in Hand dafür gesorgt, dass kein Gast hungrig oder durstig blieb.

Grillfest 2014k

 

 

Hering9k

Sehr voll wurde in diesem Jahr wieder das Foyer der Klosterberghalle beim traditionellen Heringsessen des Volkschores am Faschingsdienstag. Doch vor dem Genuss stand die Arbeit und so hatten sich am Rosenmontag Karin Schultheis, Inge Huth, Margarete Fechner, Margot Römer, Lotte Fromm, Heike Hofmann, Elisabeth Lauterbach und Annelie Bendel in den Kellerräumen der Familie Fromm eingefunden um mehrere hundert Heringe zu Salat zu verarbeiten, denn jeder weiß, dass ein guter Heringssalat durchziehen muss. Das ganze stand wie immer unter der Leitung von Küchenchef Gerd Reitz der in diesem Jahr von seinem Kollegen Stefan Stock tatkräftig unterstützt wurde. In den vergangenen Jahren war Stock für die Vorbereitung der Brötchen für die Après-Ski-Party zuständig. Durch den erneuten Ausfall der Après-Ski-Party in diesem Jahr konnte er Gerd Reitz wieder zur Seite stehen. Das genaue Rezept bleibt natürlich Volkschorgeheimnis! Zu dem leckeren Heringssalat gab es, vor den Türen der Klosterberghalle von Heinz Schultheis in einem riesigen Bottich gekochte, heiße Pellkartoffeln. Damit auch alles reibungslos über die Theke gehen konnte stand hier auch noch ein Team an der Essensausgabe, der Kasse und der Spüle von 18 Damen in zwei Schichten bereit. Die Getränketheke wurde aus den Reihen der Sänger bestückt. Für die Gäste, die keinen Fisch mochten gab es Hausmacher Wurst und für die Kinder Pellkartoffel mit „Matte“ (Quark) und einen Schaumkuss. Diese fanden dann auch bei den Erwachsenen sehr großen Zuspruch. Bei närrisch lockerer Unterhaltung und gemütlichem Beisammensein ließen sich die Besucher anschließend noch Kaffee und Kräppel schmecken.

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gesamter Vorstand 2014k

Die Jahreshauptversammlung des Volkschores Langenselbold am 23. Januar, im Foyer der Klosterberghalle war gut besucht. Vorstandsmitglied Josef Weber begrüßte alle Anwesenden und gab das Wort an Kathi Schwedt, Sprecherin des Vorstandes. Die Wahl des Versammlungsleiters fiel auf Erich Wörner, die des Wahlausschusses auf Erwin Reinstädt und Hans Badstübner. Annelie Bendel verlas das Protokoll in Auszügen für die erkrankte Tanja Dillmann. Es folgten die Berichte der einzelnen Chorgruppen. Sabine Stock gab die Aktivitäten der Kinderchöre Selbolder Tönchen I + II (das sind die neuen Namen der Kinderchöre I + II) sowie den Teenie-Singers im vergangenen Jahr bekannt. Hier waren die Höhepunkte die Musicals „Felicitas Kunterbunt“ im Juni und „Der Stern von Bethlehem“ am 3. Advent, bei der rustikalen Feldweihnacht auf dem Reiterhof Rödelberg. Ein großer Dank ging an die Dirigentin der Kinderchöre, Christel Stolle, die mit ihren guten Ideen und ihrer „Engelsgeduld“ bei den Proben und Aufführungen die einzelnen Kinderchorgruppen führt sowie an Tanja Dillmann die gemeinsam mit Sabine Stock die Kinderchöre betreut. Sven Blumöhr informierte die Anwesenden über das Geschehen des Chores „Uccelli di Canto“. Mit 50 aktiven Sängerinnen und Sängern sei dieser gut aufgestellt. Er hob besonders die Konzerte mit der „Neuen Philharmonie Frankfurt“ im Capitol und auf dem Lichterfest in Offenbach und in Friedberg im Zirkuszelt Renz hervor. Er dankte dem Dirigenten Alexander Franz für sein ungewöhnlich hohes Maß an Engagement. Mit einem Augenzwinkern verkündete Blumöhr, dass die „Uccellies“ auch im vergangenen Jahr mit einem Baby für den Nachwuchs beim Volkschor gesorgt hätten und im Januar 2014 bereits ein weiteres Baby das Licht der Welt erblickte. Bevor er seinen Vorstandskolleginnen Meike Wasow und Chris Hüttel, die ihn bei seiner Arbeit sehr unterstützen dankte, gab Sven Blumöhr bekannt, dass er nach zehn Jahren Vorstandsarbeit sein Amt zur Verfügung stellt. Er benannte auch schon einen Nachfolger: Michael Marburger. Dieser wurde später ebenso einstimmig in den Uccelli-Vorstand gewählt wie René Börner für die ausscheidende Monika Duderstadt. Inge Lasner berichtete von der Theatergruppe die mit ihrem Stück „Meine Leiche – Deine Leiche“ am 01. und 02. Juni im letzten Jahr ihr Publikum begeisterte. Das nächste Theaterstück wurde für das Jahr 2015 in Aussicht gestellt. Josef Weber, Doris Reitz und Annelie Bendel gaben dann eine Kurzfassung jeweils für den Männer-, Frauen- und gemischten Chor ab. Kathi Schwedt fasste die Aktivitäten der einzelnen Chorgruppen noch einmal zusammen. Besonders hervorgehoben hat sie dabei die Festtage im Juni sowie das Jubiläumskonzert „Jukebox-Melodies“ im November. Die Mitgliederentwicklung hat sich zum Vorjahr kaum verändert. Mit 543 Mitgliedern sei der Volkschor sehr gut auf-gestellt. Dann wurde die Versammlung über die schwere Erkrankung des Kassierers Jörg Gibbe informiert. Heike Hofmann, bisher stellvertretende Kassiererin, hat mit viel Elan und Engagement die Kassengeschäfte übernommen und den Jahresabschluss erstellt. Große Unterstützung erfuhr sie dabei vom Ehrenvorsitzenden Erich Wörner und von Kathi Schwedt. Heike Hofmann verlas dann auch den Kassenbericht der durch den Wegfall der Après-Ski-Party mit einem Minus abschloss. Auch die Festtage konnten den Verlust nicht schmälern. Heike Hofmann wurde von den Revisoren, Kurt Prahl und Willi Bendel, eine hervorragend geführte Kasse bescheinigt. Dem Antrag auf Entlastung des gesamten Vorstandes wurde aus der Versammlung einstimmig stattgegeben. Danach wurden die, aus familiären oder gesundheitlichen Gründen, ausscheidenden Vorstandsmitglieder Monika Duderstadt, Sven Blumöhr und Meike Wasow mit einem herzlichen „Dankeschön“ für die geleistete Arbeit und einem kleinen Präsent verabschiedet. Für Jörg Gibbe, der sein Amt als Kassierer momentan nicht ausüben kann wurde Heike Hofmann in den geschäftsführenden Vorstand einstimmig gewählt. Jörg Gibbe bleibt als Beisitzer im erweiterten Vorstand. Kathi Schwedt informierte dann noch über die vielen Veranstaltungen und Ziele für das Jahr 2014. Dann dankte sie allen Mitgliedern aus der Versammlung für den reibungslosen Ablauf. Mit jeweils einem Frauen-, und einem Männerchor sowie einem Liedvortrag von Uccelli di Canto wurde die Versammlung geschlossen.

Konzert 2013k

Mit Melodien und Evergreens aus den 50er und 60er Jahren versetzte der Volkschor Langenselbold am Samstag sein Publikum in die Kinder- und Jugendzeit zurück.

Nach der Begrüßung der Ehrengäste, darunter Bürgermeister Jörg Muth, Hugo Klein, Mitglied des Hessischen Landtages, Frau Eyerkaufer, Gattin des Landrates a.D. und vielen mehr stellte Kathi Schwedt, Sprecherin des Vorstandes, den Moderator des Abends, Herrn Arno Hammer, alias „Heinz Ehrhardt“ vor. Er bespickte den Abend mit den unverwechselbaren Gedichten des unvergessenen Komikers.

Der Frauenchor eröffnete das Konzert mit dem melancholischen Lied „Spiel noch einmal für mich Habanero“ im Original von Caterina Valente 1958 gesungen. Kathi Schwedt sang sehr gefühlvoll einen weiteren großen Hit der „Valente“. Mit „Ganz Paris träumt von der Liebe“ setzte sie den ersten Glanzpunkt des Abends. Aus dem Film „Wenn der Vater mit dem Sohne“ mit Heinz Rühmann, bewies Chordirektor FDB Alexander Franz mit einem der schönsten Gute-Nacht-Lieder Deutschlands dem „La, Le, Lu“, dass er nicht nur Dirigent des Stammchores und Uccelli di Canto ist, sondern dass er das, was er von seinen Sängerinnen und Sängern abverlangt selbst in Perfektion beherrscht.

Auch für die Begleitband, bestehend aus Klavier: Steffen Fleckenstein, Schlagzeug: Heinrich Seikel, Bass: Jochen Karger, Gitarre: Marc Zahn, Trompete: Uwe Gesierich und Saxofon: Harald Höfler, zeichnete Alexander Franz verantwortlich. Sie setzten bei jedem Stück begleitende Akzente.

Herbert HäfnerkDer Männerchor zeigte mit „Ring of Fire“ (Original aus dem Jahre 1963 von Johnny Cash) einmal mehr, zu was ihre sonoren Stimmen fähig sind. In den Reihen der Besucher war zu hören: „Wann war das nochmal? Oder, oh ja, daran kann ich mich noch gut erinnern“. Die Solistinnen Heike Hofmann und Christina Häfner überzeugten mit ihren glockenreinen Sopranstimmen und „Mr. Sandman“ (im Original von „The Chordettes“ aus dem Jahre 1954). Hat man bei dem Lied „Wenn der Tag zu Ende geht“ die Augen geschlossen, konnte man die voluminöse Stimme Herbert Häfner‘ s kaum noch vom Original (Ronny) unterscheiden. Mit „Heimweh“ (Schön war die Zeit) und „Aber Dich, gibt’s nur einmal für mich verabschiedete der Gemischte Chor und Uccelli die Canto die Besucher in die Pause.

Im zweiten Programmteil glänzten Uccelli di Canto mit einem Beatles-Medley und Elvis Presley lebte mit dem „Devil in Disguise“ in Gestalt von René Börner wieder auf. „Summerwine“, im Original von Nancy Sinatra und Lee Hazlewood gesungen, wurde von Chris Hüttel und Torsten Weber hervorragend interpretiert.

„Und die singen alle beim Volkschor“, war wieder aus dem Publikum zu hören. Ja, die Solisten kommen alle aus den Reihen des Volkschores! Egal, ob die Damen von Uccelli di Canto den „Shoop, Shoop Song“ (Original von Betty Everett von 1964, den meisten vielleicht noch bekannter von Cher), die Herren aus den Reihen von „Uccelli“ mit „Lady Madonna“ (Original von den Beatles aus dem Jahre 1968) oder Alexander Franz mit Nicole Kuttner und Harald Höfler „Puff the magic Dragon“ sangen, das Publikum schnippte mit den Fingern, wippte mit den Füßen, ja es fiel ihnen schwer ruhig sitzen zu bleiben.

Bei den letzten beiden Stücken „Marina“ und „Rote Lippen soll man küssen“ hielt es fast keinen Besucher mehr ruhig auf seinem Platz und sie sangen alle kräftig mit. Kathi Schwedt bedankte sich am Schluss bei allen Sängerinnen und Sängern, Solisten, Bandmitgliedern, dem Moderator und beim grandiosen Publikum für diesen schönen gelungenen Abend. Selbstverständlich gab es noch die vom Publikum geforderte Zugabe.

Frauenchork

 

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