Am Samstag, den 01. Juli 2017, trafen sich 40 Damen des Volkschors Langenselbold um 9 Uhr am Dragonerbau, um mit dem Bus an den Oberrhein aufzubrechen. Die erste Station war Oppenheim, die Stadt des Weines. Hier ging es zu Fuß durch die wunderschöne historische Altstadt mit Ziel Katharinenkirche, die wohl das bedeutendste gotische Sakralbauwerk zwischen Kölner Dom und Straßburger Münster ist. Anschließend führten zwei Begleiter die Damen in zwei Gruppen durch das Oppenheimer Kellerlabyrinth. Oppenheim liegt auf einem Kalkfelsen mit einer nach unten immer mächtiger werdenden Lösschicht. Dies erwies sich als ausgesprochen günstig, denn so konnten die Oppenheimer in den Berg hinein graben um Gänge und Keller anzulegen. Glücklich, dem dunklen Kellerlabyrinth entkommen zu sein, widmeten sich die Damen dann dem gemütlichen Teil des Tages und kehrten auf dem Weingut Peth in Bermersheim ein.

Nach Kaffee und Kuchen wurden zahlreiche Rheinhessen-Weine verprobt, bevor eine kleine Führung die Teilnehmerinnen erneut in einen (dieses mal Wein-) Keller brachte. Nach viel Gesang und Gelächter – wie es beim Volkschor eben Tradition ist – und nach einem reichhaltigen Winzerabendbrot ging es gegen 19 Uhr auf die Heimreise.

In bester Stimmung passend zum wunderschönen Wetter trafen sich 25 Damen des Volkschores Langenselbold, um zu den Anglern nach Hasselroth zu wandern. Kaum hatten sie die Selbolder Stadtgrenze hinter sich gelassen gab es ganz nach ihrem Geschmack erstmal einen Sommerpunsch von Kurt und Heiner. Nach etwa fünf Kilometern mit viel Gesang und viel Geplauder wurden die Wanderer von weiteren Sängerinnen bei den Anglern mit Kaffee und Kuchen erwartet. Unter den vielen passiven Mitgliedern, die dem Aufruf gefolgt waren, war auch Erika Wacker-Ehrmann, die für ein Ständchen zum 80. Geburtstag noch alle mit einem Schnäpschen belohnte. Letzteres schaffte dann auch wieder den notwendigen Platz für den hervorragenden Spießbraten und Krautsalat von Hermann Almeritter. Margot Römer, Erika Wagner und Erika Wacker-Ehrmann sorgten dann gekonnt, witzig und geistreich für die Unterhaltung. Die Fischbrötchen, die als Nachtisch serviert wurden, rundeten die tolle Bewirtung durch die Familie Uwe, Claudia und Sina Breideband (Mitglieder der Angler und des Volkschores) ab. Als Dank dafür sangen die Damen noch drei Ständchen.

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Die Damen des Volkschores Langenselbold bei den Anglern in Hasselroth

Insgesamt 60 Damen des Volkschores Langenselbold machten sich vor kurzem auf den Weg nach Niedergründau. Dorthin hatte Gisela Semmel anlässlich ihres 75. Geburtstages eingeladen. Ein Dutzend der Gäste hatte sich rechtzeitig mit dem Fahrrad auf den Weg gemacht, die anderen kamen in Fahrgemeinschaften aus Langenselbold angereist. Und was als „Grillen der Damen“ im Terminkalender des Volkschores stand, entpuppte sich als All-Inclusive-Vollverpflegungs-Paket, das viele freiwillige Helfer für die Sängerinnen geschnürt hatten. Es begann pünktlich um 14.30 Uhr mit einer großen Auswahl selbst gebackener Kuchen; einer leckerer als der andere. Passend zur Saison durfte die Maibowle nicht fehlen und der Nachmittag verging wie im Flug, so dass schon bald gegrillte und geräucherte Forelle serviert wurde, auf die noch das ein oder andere Schnäpschen folgte. Im Laufe des Nachmittags traf auch noch ein Überraschungsgast ein. Der Dirigent des Volkschores, Alexander Franz, hatte zuvor mit Uccelli di Canto die Hochzeit einer Sängerin musikalisch umrahmt und wurde auf dem Nachhauseweg als Hahn im Korb herzlich von den Damen in Niedergründau empfangen. Letztere bedankten sich mit einem Geburtstagsständchen für einen wunderschönen, sommerlichen Tag bei der Gastgeberin.

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Die Damen des Volkschores Langenselbold beim Grillen in Niedergründau

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Pünktlich um 9:30 Uhr startete am Donnerstag der Bus mit den Volkschordamen zum Mehrtagesausflug in die Rhön. Bei einem Zwischenstopp kurz vor Gersfeld wurde erst einmal zünftig mit Weck, Worscht und Gurken gefrühstückt. Zum Nachtisch gab es Mohrenköpfe. Das erste Etappenziel in Gersfeld war die Kerzenfabrik „Rhöwa“. Hier erfuhren die Damen alles über die Herstellung der Kerzen. Natürlich durfte der anschließende Einkauf nicht fehlen. Anschließend war noch genug Zeit zum Bummel durch das idyllische Rhönstädtchen. Wer wollte konnte sich im Cafe am Marktplatz stärken oder einen Spaziergang durch den Schlosspark unternehmen. In der ev. Barockkirche trafen sich die Damen zu einem spontanen Liedvortrag. Das nächste Etappenziel war die Steinwand. Die Steinwand ist eine Phonolith-Felswand, ein Paradies für Kletterer die nicht erst in die Alpen fahren wollen um ihrem Sport zu frönen. Es war sehr interessant bei einer Wanderung entlang der Steinwand den Kletterern zuzuschauen. Bei einer kurzen Einkehr in der Gaststätte trafen die Volkschordamen auf den Polizei-Männerchor aus Fulda. Selbstverständlich haben sich die beiden Gruppen gesanglich vorgestellt. Das letzte Etappenziel an diesem wunderschönen sonnigen Tag war das Hotel „Rhön-Residenz“ in Dipperz. Die Damen bezogen ihre Zimmer und erkundeten das Hotel. Nach dem Abendessen traf man sich noch zu einer fröhlichen Singstunde. Das Ziel am Freitag hieß Kloster Kreuzberg. Der Kreuzberg ist der bekannteste Berg und das beliebteste sowie höchstgelegene (928 Meter) Ausflugsziel der bayerischen Rhön. In der Wallfahrtskirche sangen und beteten die Damen. Wer wollte, wanderte am Bruder Franz Haus vorbei über den Marienweg den Berg hinauf. Großartige Ausblicke erwarteten die Damen von der berühmten Kreuzigungsgruppe und weiteren Aussichtspunkten auf dem Kreuzberg. Der Besuch des Berggasthofs Elisäus mit dem leckeren Klosterbier und dem deftigen Mittagsessen war ein Genuss. Nächstes Ziel war die Korn- und Obstbrennerei Dickas in Bischofsheim. Nach der Besichtigung der Brennerei und der anschließenden Probe konnte auch das ein oder andere Fläschchen erworben werden. Den Abend verbrachten die Sängerinnen im nahe gelegenen urigen Grillrestaurant „Kneshecke“. Am Samstag ging die Fahrt nach Fulda. Nach Besichtigung des Doms nahmen die Damen an einer Stadtführung teil. Danach war noch viel Zeit zum „Shoppen“, oder einfach nur so durch Fulda zu flanieren. Am nahe gelegenen Guckaisee gab es Kaffee und Kuchen. Zurück im Hotel wurde der Tag mit einem „Bunten Abend“, gestaltet von einigen Sängerinnen, beendet. Am Sonntagmorgen hieß es Koffer packen. Nach einem Liedvortrag, als „Dankeschön“ für die gute Bewirtung der Hotelcrew, hieß es Abschied nehmen. Mit einem Abstecher zur Fuldaquelle ging die Fahrt weiter zur Wasserkuppe. Hier konnten die Sängerinnen selbst entscheiden, ob sie einen Besuch im Segelflugmuseum, einen Spaziergang zum Fliegerdenkmal, dem Radom, dem Regionalladen oder einfach nur in die Gaststätte „Märchenwiesenhütte“ einkehren wollten. Auf dem Rückweg war es ein dann ein „Muss“ noch einmal an einer Forellenzucht „Halt“ zu machen um frisch geräucherte Forellen einzukaufen. Im Schützenhof in Ulmbach gab es ein letztes Mal Kaffee und Kuchen bevor der Bus wieder Langenselbold ansteuerte. Kathi Schwedt, Organisatorin dieses wunderschönen Mehrtagesausfluges bedankte sich bei ihren Helferinnen Margot Römer, Klara Ditter und Heike Hofmann und betonte noch einmal, dass der liebe Gott wohl ein Sänger gewesen sein muss, wem sonst hätten wir sonst solch ein schönes Wetter zu verdanken.

 

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Am Samstag trafen sich die Damen des Volkschores zu ihrer diesjährigen Winterwanderung bei den Sangesfreundinnen Traudel und Kathi Schwedt. Hier wurde den Frauen erst einmal zum „Aufwärmen“ ein Schnaps angeboten. Darunter auch einen ganz besonderer Kräuterlikör: Stichpimpulibockforcelorum. Zum Dank bekamen die Gastgeberinnen ein „Wie lustig ist’s im Winter“ gesungen. Bei herrlichem Wetter machten sich dann 27 Damen auf den 3,5 km langen Marsch. Über den „Neuen Weg“ führte die Wanderung Richtung Café Waldhof. Auf halber Strecke überraschten die Sangesfreunde Margot und Heiner Römer sowie Kurt Prahl die Damen mit leckeren Getränken. Bei heißem Apfelsaft mit Schuss oder gut gekühltem Schnaps ließen sich die Frauen die Pause munden. Weiter ging es zum Café Waldhof. Hier erwartete die Damen ein reichhaltiges Kuchenbuffet. Mit den Autofahrerinnen saßen zum Schluss 52 Sängerinnen, passive Mitglieder und Freundinnen gemütlich zusammen. Bei guter Bewirtung sprudelten die lustigen Vorträge, Witze und Lieder nur so aus den Sängerinnen heraus. Es war schon dunkel, als die Damen sich bei heftigem Schneetreiben auf den Heimweg machten, bzw. sich von ihren „Besseren Hälften“ abholen ließen.

 

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