Insgesamt 60 Damen des Volkschores Langenselbold machten sich vor kurzem auf den Weg nach Niedergründau. Dorthin hatte Gisela Semmel anlässlich ihres 75. Geburtstages eingeladen. Ein Dutzend der Gäste hatte sich rechtzeitig mit dem Fahrrad auf den Weg gemacht, die anderen kamen in Fahrgemeinschaften aus Langenselbold angereist. Und was als „Grillen der Damen“ im Terminkalender des Volkschores stand, entpuppte sich als All-Inclusive-Vollverpflegungs-Paket, das viele freiwillige Helfer für die Sängerinnen geschnürt hatten. Es begann pünktlich um 14.30 Uhr mit einer großen Auswahl selbst gebackener Kuchen; einer leckerer als der andere. Passend zur Saison durfte die Maibowle nicht fehlen und der Nachmittag verging wie im Flug, so dass schon bald gegrillte und geräucherte Forelle serviert wurde, auf die noch das ein oder andere Schnäpschen folgte. Im Laufe des Nachmittags traf auch noch ein Überraschungsgast ein. Der Dirigent des Volkschores, Alexander Franz, hatte zuvor mit Uccelli di Canto die Hochzeit einer Sängerin musikalisch umrahmt und wurde auf dem Nachhauseweg als Hahn im Korb herzlich von den Damen in Niedergründau empfangen. Letztere bedankten sich mit einem Geburtstagsständchen für einen wunderschönen, sommerlichen Tag bei der Gastgeberin.

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Die Damen des Volkschores Langenselbold beim Grillen in Niedergründau

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Pünktlich um 9:30 Uhr startete am Donnerstag der Bus mit den Volkschordamen zum Mehrtagesausflug in die Rhön. Bei einem Zwischenstopp kurz vor Gersfeld wurde erst einmal zünftig mit Weck, Worscht und Gurken gefrühstückt. Zum Nachtisch gab es Mohrenköpfe. Das erste Etappenziel in Gersfeld war die Kerzenfabrik „Rhöwa“. Hier erfuhren die Damen alles über die Herstellung der Kerzen. Natürlich durfte der anschließende Einkauf nicht fehlen. Anschließend war noch genug Zeit zum Bummel durch das idyllische Rhönstädtchen. Wer wollte konnte sich im Cafe am Marktplatz stärken oder einen Spaziergang durch den Schlosspark unternehmen. In der ev. Barockkirche trafen sich die Damen zu einem spontanen Liedvortrag. Das nächste Etappenziel war die Steinwand. Die Steinwand ist eine Phonolith-Felswand, ein Paradies für Kletterer die nicht erst in die Alpen fahren wollen um ihrem Sport zu frönen. Es war sehr interessant bei einer Wanderung entlang der Steinwand den Kletterern zuzuschauen. Bei einer kurzen Einkehr in der Gaststätte trafen die Volkschordamen auf den Polizei-Männerchor aus Fulda. Selbstverständlich haben sich die beiden Gruppen gesanglich vorgestellt. Das letzte Etappenziel an diesem wunderschönen sonnigen Tag war das Hotel „Rhön-Residenz“ in Dipperz. Die Damen bezogen ihre Zimmer und erkundeten das Hotel. Nach dem Abendessen traf man sich noch zu einer fröhlichen Singstunde. Das Ziel am Freitag hieß Kloster Kreuzberg. Der Kreuzberg ist der bekannteste Berg und das beliebteste sowie höchstgelegene (928 Meter) Ausflugsziel der bayerischen Rhön. In der Wallfahrtskirche sangen und beteten die Damen. Wer wollte, wanderte am Bruder Franz Haus vorbei über den Marienweg den Berg hinauf. Großartige Ausblicke erwarteten die Damen von der berühmten Kreuzigungsgruppe und weiteren Aussichtspunkten auf dem Kreuzberg. Der Besuch des Berggasthofs Elisäus mit dem leckeren Klosterbier und dem deftigen Mittagsessen war ein Genuss. Nächstes Ziel war die Korn- und Obstbrennerei Dickas in Bischofsheim. Nach der Besichtigung der Brennerei und der anschließenden Probe konnte auch das ein oder andere Fläschchen erworben werden. Den Abend verbrachten die Sängerinnen im nahe gelegenen urigen Grillrestaurant „Kneshecke“. Am Samstag ging die Fahrt nach Fulda. Nach Besichtigung des Doms nahmen die Damen an einer Stadtführung teil. Danach war noch viel Zeit zum „Shoppen“, oder einfach nur so durch Fulda zu flanieren. Am nahe gelegenen Guckaisee gab es Kaffee und Kuchen. Zurück im Hotel wurde der Tag mit einem „Bunten Abend“, gestaltet von einigen Sängerinnen, beendet. Am Sonntagmorgen hieß es Koffer packen. Nach einem Liedvortrag, als „Dankeschön“ für die gute Bewirtung der Hotelcrew, hieß es Abschied nehmen. Mit einem Abstecher zur Fuldaquelle ging die Fahrt weiter zur Wasserkuppe. Hier konnten die Sängerinnen selbst entscheiden, ob sie einen Besuch im Segelflugmuseum, einen Spaziergang zum Fliegerdenkmal, dem Radom, dem Regionalladen oder einfach nur in die Gaststätte „Märchenwiesenhütte“ einkehren wollten. Auf dem Rückweg war es ein dann ein „Muss“ noch einmal an einer Forellenzucht „Halt“ zu machen um frisch geräucherte Forellen einzukaufen. Im Schützenhof in Ulmbach gab es ein letztes Mal Kaffee und Kuchen bevor der Bus wieder Langenselbold ansteuerte. Kathi Schwedt, Organisatorin dieses wunderschönen Mehrtagesausfluges bedankte sich bei ihren Helferinnen Margot Römer, Klara Ditter und Heike Hofmann und betonte noch einmal, dass der liebe Gott wohl ein Sänger gewesen sein muss, wem sonst hätten wir sonst solch ein schönes Wetter zu verdanken.

 

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Am Samstag trafen sich die Damen des Volkschores zu ihrer diesjährigen Winterwanderung bei den Sangesfreundinnen Traudel und Kathi Schwedt. Hier wurde den Frauen erst einmal zum „Aufwärmen“ ein Schnaps angeboten. Darunter auch einen ganz besonderer Kräuterlikör: Stichpimpulibockforcelorum. Zum Dank bekamen die Gastgeberinnen ein „Wie lustig ist’s im Winter“ gesungen. Bei herrlichem Wetter machten sich dann 27 Damen auf den 3,5 km langen Marsch. Über den „Neuen Weg“ führte die Wanderung Richtung Café Waldhof. Auf halber Strecke überraschten die Sangesfreunde Margot und Heiner Römer sowie Kurt Prahl die Damen mit leckeren Getränken. Bei heißem Apfelsaft mit Schuss oder gut gekühltem Schnaps ließen sich die Frauen die Pause munden. Weiter ging es zum Café Waldhof. Hier erwartete die Damen ein reichhaltiges Kuchenbuffet. Mit den Autofahrerinnen saßen zum Schluss 52 Sängerinnen, passive Mitglieder und Freundinnen gemütlich zusammen. Bei guter Bewirtung sprudelten die lustigen Vorträge, Witze und Lieder nur so aus den Sängerinnen heraus. Es war schon dunkel, als die Damen sich bei heftigem Schneetreiben auf den Heimweg machten, bzw. sich von ihren „Besseren Hälften“ abholen ließen.

 

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Am 2. Advent fuhren die Sängerinnen und Freundinnen des Volkschores mit dem Bus zum Weihnachtsmarkt nach Bad Homburg v.d.H. Am Schloss, vor der ca. 1822 gepflanzten Libanonzeder, nahmen die Schlossführer die Damen in Empfang. Im Landgrafenschloss konnten die Privaträume der Landgräfin Elisabeth von Homburg besichtigt werden. Auch über ihre Malerei und die sozialen Tätigkeiten erfuhren die Frauen viel. Danach ging es auf den Weihnachtsmarkt mit seinen ca. 60 Buden der sich rund um den weißen Turm, einem Nebenhof und weiter bis zur Hauptstraße erstreckte. Eine Eisenbahn, die viel Dampf machte, lud die Kinder zu einer Fahrt rund um den weißen Turm ein. Alle hatten ihren Spaß. Zum Abschluss fuhren die Damen noch zum Kronenhof-Brauhaus „Graf Zeppelin“. Hier tauschte man sich über das auf dem Weihnachtsmarkt erlebte munter aus. Nach einem Liedvortrag für die Gastwirte wurde die Heimreise angetreten.

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Am Samstag trafen sich die Damen des Volkschores zu ihrer diesjährigen Winterwanderung bei Sangesfreundin Margot Römer in der Mühlgasse. Ehemann Heinrich reichte zur Einstimmung geistige Getränke zum Aufwärmen. Zum Dank sangen ihm die Sängerinnen „Wie lustig ist’s im Winter“. Danach wanderten immerhin 31 Damen in die Selbolder Gemarkung. Über den Rentnerschnellweg am „tegut-Kreisel“ vorbei und durch die Felder Richtung Autobahnbrücke. Kurz vor der Brücke schwenkten die Damen nach links und es ging durch die Erlen weiter in den Gärtnerweg. Hier erwarteten die Volkschorherren Heinrich Römer, Stefan Stock und Kurt Prahl bereits die Damen und versorgten diese Winterwanderun 2014 2k

mit heißem Apfelgrog (Apfelsaft mit Rum), Quittenlikör, Obstler und selbstverständlich auch mit alkoholfreien Getränken. Zum Dank erhielt dieses „Dreigestirn“ ein Ständchen von den Damen gesungen. So gut gestärkt konnte die letzte Etappe der Wanderung in Angriff genommen werden. Ziel war die Gaststätte „Zur blauen Taube“. Bei Kaffee und Kuchen konnte man sich wieder aufwärmen. Mit den Autofahrerinnen saßen zum Schluss 52 Sängerinnen, passive Mitglieder und Freundinnen gemütlich zusammen. Der Nachmittag wurde mit vielen lustigen Vorträgen der Sängerinnen gestaltet. Kathi Schwedt packte immer wieder ihre Gitarre aus und es wurde viel gesungen. Bei hervorragendem Essen und guter Stimmung ließ man diesen schönen Tag ausklingen.

 

 

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