Imposante Werke bedeutender Komponisten mit einem durchaus beeindruckenden Klangvolumen erschallten letzten Donnerstag auf dem Langenselbolder Klosterberg. Unter der Leitung von Chordirektor (FDB) Alexander Franz probte der Projektchor – bestehend aus allen Chorgruppen des Volkschores Langenselbold sowie zahlreichen Projektsängern – für sein Konzert „Klangkörper Kirche – Sakrales und Sonores“, das am 4. November stattfinden wird. Da der übliche Proberaum des Volkschores nicht allen Sängern Platz geboten hätte und am bisher heißesten Tag des Jahres eher einer Sauna glich, suchte der Chor nach einer Ausweichmöglichkeit. „Gott sei Dank“ fanden sie diese im katholischen Pfarrheim der Kirchengemeinde Maria Königin, wo ausreichend Platz für die 130 Projektchorsänger ist und sogar ein E-Piano verfügbar war.

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Knapp 100 Sänger des Projektchores unter der Leitung von Alexander Franz bei tropischem Klima im katholischen Pfarrheim Langenselbold. (Foto: Börner)

Stellvertretend sei dem Pfarrgemeinderat und Pater Edward für die Bereitstellung der Räumlichkeiten gedankt, die bis zum Konzert noch für weitere sieben Proben genutzt werden. Gerne werden sich die Sängerinnen und Sänger revanchieren und bei Gelegenheit ihre Stimmen in der katholischen Kirche erklingen lassen. Nach zwei Stunden schweißtreibender Probearbeit waren sich jedoch alle einig, dass das bevorstehende Konzert ein ganz besonderes und nicht alltägliches Erlebnis für die Zuhörer sein wird.

Unter dem Titel "Klangkörper Kirche - Sakrales und Sonores" veranstaltet der Volkschor Langenselbold ein großes Jubiläums- und Kirchenkonzert am 4. November 2017 in der evangelischen Kirche in Langenselbold. Dazu wurde ein Projektchor ins Leben gerufen, in dem neben dem Frauen- und Männerchor sowie Uccelli di Canto auch möglichst viele neue Sängerinnen und Sänger mitwirken sollen. Insgesamt soll der Projektchor mindestens 100 Teilnehmer zählen, um die klangvollen Werke imposant in der Kirche erstrahlen zu lassen.

Der Projektchor - begleitet von einem Streicherensemble und Steffen Fleckenstein an der Orgel - wird einige der imposantesten, kirchlichen Kompositionen singen. Geplant sind unter anderem "Missa brevis" von Charles Gounod, "Ave Verum" von W.A. Mozart, "Locus iste" von Anton Bruckner und "Verleih uns Frieden" von Felix Mendelsohn-Bartholdy. Die musikalische Gesamtleitung liegt in den Händen von Chordirektor Alexander Franz.

Die Projektchorproben finden bis zur Sommerpause alle 14 Tage donnerstags und nach der Sommerpause alle 14 Tage donnerstags und freitags (im Wechsel) im Nebenraum der Klosterberghalle statt. Die Proben dauern jeweils von 19 bis 21 Uhr. Die letzte Chance für interessierte, neue Sängerinnen und Sänger, sich dem Projektchor anzuschließen, ist die Probe am 18. Mai 2017.

Weitere Informationen zum Projektchor erhalten Sie von Kathi Schwedt unter Tel.: 06184/3200 oder per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die Teilnahme am Projektchor ist kostenlos, eine regelmäßige Teilnahme an den Proben wird vorausgesetzt.

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Zu einem Sommerfest der besonderen Art trafen sich die Sängerinnen und Sänger sowie Freunde des Volkschores im Thermo-Fisher-Stadion. Besonders deshalb, weil in den vergangenen Jahren die „Geschlechter“ ihre Feste immer getrennt feierten. Die Herren hatten ihren Lammschmaus, die Damen ihr eigenes Sommerfest. In diesem Jahr sollte mal wieder gemeinsam gefeiert werden. Etwas schwierig gestaltete sich dann die Suche nach einer geeigneten Räumlichkeit denn es musste Platz genug für alle vorhanden sein. Und so fand man im Vereinsheim der „Spielvereinigung 1910“ Platz für die 97 Teilnehmer. Einige Sängerinnen und Sänger fanden auch auf der überdachten Terrasse bei angenehmen Temperaturen ihren Platz. Für das leibliche Wohl gab es frisch gegrillte Hähnchen, Spießbraten, Schweinshaxe oder Grillteller und Krautsalat vom eigens für das Sommerfest bestellten Hähnchenwagen. Somit konnten alle das Fest genießen, keiner musste an der Theke, in der Küche oder an der Spüle stehen. Bei gekühlten Getränken und mit vielen Liedern, die von den Vizechorleitern Kathi Schwedt und Karl Kailing dirigiert wurden, klang dieser gemütliche Abend aus.

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Geldübergabe Hospiz L  d  Marillac klein

 

Unter dem Motto „Liebe ist alles, alles was wir brauchen“ veranstaltete der Volkschor Langenselbold ein Benefizkonzert zu Gunsten des „Hospiz Louise de Marillac“ in der Kirche „Mariae Namen“ in Hanau. Das Konzert galt als kleines Dankeschön für die hervorragende Betreuung durch das Personal und die vielen ehrenamtlichen Helfer. Hier wurden in den vergangenen Jahren auch Sängerinnen und Sänger des Volkschores oder deren Angehörige als Gäste betreut. Das Hospiz Louise de Marillac in Hanau möchte einen vertrauten Raum schaffen, in dem jeder Einzelne bis zuletzt in Würde leben kann, ohne Angst, dass unerträgliche Schmerzen ihn quälen und dass sein Leben künstlich verlängert oder verkürzt wird. Nun konnte der Erlös des Konzertes, durch den Vorstand des Volkschores, in Höhe von 4.500 Euro an die Hospizleiterin, Frau Christa Kuhn, übergeben werden.

 

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Was gibt es schöneres, als musikalisch „Dankeschön“ zu sagen? Mit seinem Benefizkonzert zu Gunsten des „Hospiz Louise de Marillac“ in der Kirche „Mariae Namen“ in Hanau ist dies dem Volkschor Langenselbold eindrucksvoll gelungen. So zog sich das Motto dieses wunderbaren Konzerts „Liebe ist alles, alles was wir brauchen“ nicht nur durch die zartfühlende Moderation von Nicole Semmel sondern auch immer wieder durch die dargebrachten Liedvorträge. Unter der musikalischen Leitung von Chordirektor FDB Alexander Franz präsentierte der Gemischte Chor mal einfühlsame und nachdenkliche, mal heitere Stücke wie „Gott hat mir längst einen Engel gesandt“, „Bleib, Engel bleibe“, „Spiel noch einmal für mich Habanero“ oder „Heimweh“. Der Frauenchor interpretierte das „Sanctus“ von Franz Schubert so ergreifend, dass die Besucher trotz der großen Wärme in der gut gefüllten Kirche eine Gänsehaut bekamen. Mit den Stücken „Morning has Broken“ oder „Über sieben Brücken musst Du gehen“ zeigte der Frauenchor ebenso wie der Männerchor mit dem „Nächtlichen Ständchen“ von Franz Schubert oder dem bekannten „O, du schöner Rosengarten“ Auszüge ihres vielseitigen Repertoires. Alexander Franz begeisterte die Besucher eindrucksvoll mit seinem Solo „Dir gehört mein Herz“ von Phil Collins oder dem „Hallelujah“ von Leonard Cohen das er mit der Solistin aus den Reihen des Volkschores, Kathi Schwedt, ergreifend vortrug. Auf andächtig lauschende Zuhörer konnte Kathi Schwedt mit ihren Solis „The Rose“ (Amanda Mc Broom) und dem allseits immer wieder gern gehörten „Amazing Grace“ (Jack White) schauen. Unter ihnen waren als Ehrengäste: Landrat a.D. Karl Eyerkaufer mit Gattin, Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert und Hanaus Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funk. Landrat Erich Pipa, der die Schirmherrschaft für dieses Konzert übernommen hatte dankte allen Mitwirkenden sowie Organisatoren und überreichte eine Spende des Main-Kinzig-Kreises in Höhe von 1.000 Euro. Dr. Maria Haas-Weber, Ärztin im Hospiz de Marillac, dankte mit einer ergreifenden Rede über die Arbeit im Hospiz dem Volkschor Langenselbold für das herrliche Konzert und den Besuchern für ihr Kommen - und die hoffentlich „großzügigen Spenden“. Mit den „Irischen Segenswünschen“ gemeinsam gesungen vom Gemischten Chor und den Besuchern verabschiedete Kathi Schwedt, Sprecherin des Volkschorvorstandes, alle in einen mit Berührung und Zufriedenheit empfundenen Abend.

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